Vanity of vanities

 

 
Vanity of vanities,
saith the Preacher,
vanity of vanities;
all is vanity.

What profit hath a man of all his labour which he taketh under the sun?
One generation passeth away, and another generation cometh: but the earth abideth for ever.
The sun also ariseth, and the sun goeth down, and hasteth to his place where he arose.
The wind goeth toward the south, and turneth about unto the north; it whirleth about continually, and the wind returneth again according to his circuits.
All the rivers run into the sea; yet the sea is not full; unto the place from whence the rivers come, thither they return again.
All things are full of labour; man cannot utter it : the eye is not satisfied with seeing, nor the ear filled with hearing.
The thing that hath been, it is that which shall be; and that which is done is that which shall be done: and there is no new thing under the sun.
Is there any thing whereof it may be said, See, this is new? it hath been already of old time, which was before us.
There is no remembrance of former things ; neither shall there be any remembrance of things that are to come with those that shall come after.

I the Preacher was king over Israel in Jerusalem.
And I gave my heart to seek and search out by wisdom concerning all things that are done under heaven: this sore travail hath God given to the sons of man to be exercised therewith.
I have seen all the works that are done under the sun; and, behold, all is vanity and vexation of spirit.
That which is crooked cannot be made straight: and that which is wanting cannot be numbered.
I communed with mine own heart, saying, Lo, I am come to great estate, and have gotten more wisdom than all they that have been before me in Jerusalem: yea, my heart had great experience of wisdom and knowledge.
And I gave my heart to know wisdom, and to know madness and folly: I perceived that this also is vexation of spirit.
For in much wisdom is much grief: and he that increaseth knowledge increaseth sorrow.

[Ecclesiastes, Bible, King James Version]

Eitelkeit der Eitelkeiten!,
spricht der Prediger;
Eitelkeit der Eitelkeiten!
Alles ist Eitelkeit.

Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?
Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich.
Und die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Ort zu, wo sie aufgeht.
Der Wind geht nach Süden und wendet sich nach Norden; sich wendend und wendend geht er, und zu seinen Wendungen kehrt der Wind zurück.
Alle Flüsse gehen in das Meer, und das Meer wird nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder.
Alle Dinge mühen sich ab: Niemand vermag es auszusprechen.
Das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom Hören.
Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird.
Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne.
Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu!, längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind.
Da ist kein Andenken an die Früheren; und für die Nachfolgenden, die sein werden, für sie wird es auch kein Andenken bei denen geben, die später sein werden.

Ich, Prediger, war König über Israel in Jerusalem.
Und ich richtete mein Herz darauf, alles mit Weisheit zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel geschieht: ein übles Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.
Ich habe alle die Taten gesehen, die unter der Sonne geschehen; und siehe, alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.
Das Krumme kann nicht gerade werden, und das Fehlende kann nicht gezählt werden.
Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Siehe, ich habe Weisheit vergrößert und vermehrt über alle hinaus, die vor mir über Jerusalem waren, und mein Herz hat Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesehen; und ich habe mein Herz darauf gerichtet, Weisheit zu erkennen, und Unsinn und Torheit zu erkennen: Ich habe erkannt, dass auch das ein Haschen nach Wind ist.
Denn bei viel Weisheit ist viel Verdruss; und wer Erkenntnis vermehrt, vermehrt Kummer.

[Der Prediger, Kapitel 1. Die Bibel, Elberfelder Übersetzung]